Sabine überstanden - Winterausklang

Widersprüchlicher kann sich das Wetter gar nicht zeigen. Regen, Graupel, Schnee, dazwischen Sonnenschein und vor allem - Wind, der sich als ausgewachsener Sturm zeigt und entsprechend aufführt. Aber, er ist vorbei und "Sabine", wie sich das Sturmtief nannte, ist gnädig mit uns umgegangen.

Es ist schon unheimlich. Insbesondere wenn man in der Nähe hoher Bäume wohnt, kann die Nacht während eines solchen Sturms, wie er die vergangenen Tage über uns hinweggerauscht ist, zur Mutprobe werden. Abbrechende Äste, herausgerissene hohe Bäume, die mit enormer Wucht und entsprechendem Geräuschpegel in der Nähe zu Boden gehen fordern unser Gottvertrauen heraus und verhindern nicht selten unseren Schlaf in Sorge vor Schäden um Leib, Leben und Eigentum nicht nur für sich sondern für alle, die dieser Gefahr in irgend einer Weise ausgesetzt sind. Die Gedanken sind dann vorwiegend bei den Menschen, die in Sorge um das Allgemeinwesen trotz der eigenen Gefährdung zum Schutz und zur Bewahrung von Menschenleben im Einsatz sind und sich von Berufs wegen oder im Ehrenamt zur Gefahrenabwehr sowie zur Störungsbeseitigung verpflichtet sehen.

Auch unsere Heimatgemeinde ist nicht ganz von dem Sturm verschont geblieben, wie nachfolgendes Bild einer alten Kiefer aus der Gründerzeit unseres Schlossparks zeigt, die dem Sturm zum Opfer fiel.

IMG_1529

Aber dennoch haben wir allen Grund zur Zuversicht. Erste Frühlingsboten wie Schneeglöckchen, Winterlinge und, wie abgebildet, Alpenveilchen und Scilla sind teilweise vereinzelt aber auch in "Teppichen" in unseren Gärten bereits zu sehen und zeugen davon, dass der Winter seinen Ausklang bereits eingeläutet hat.

IMG_1527

Alpenveilchen als Blütenteppich

IMG_1528

Das Scilla vor seiner Ausbreitung im Frühling bisher nur vereinzelt zu sehen.



Erstellt am 11.02.2020 14:37, geändert am 11.02.2020 14:49